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Am letzten Wochenende im April fanden das jährliche Georgi-Schießen und ein Hochzeitsschießen zum Gedenken an die Vermählung Ferdinand Schurffs statt.

Das Georgi-Schießen ist alte Tradition bei den Priener Feuerschützen. Das erste urkundlich erwähnte Georgi-Schießen in Prien fand 1619 am Namenstag des Herrschaftsrichters Georg Samor statt. An dem gesellschaftlichen Ereignis nahm damals teil, was Rang und Namen hatte, auch der Probst der Herreninsel. Die Aschauer Schützen wurden durch einen Boten geladen, der für diesen Gang 6 Kreuzer erhielt.

Heute wird das Georgi-Schießen mit Zimmerstutzen auf 10 und 25 m nach dem Vorbild der Bundesschießen des 19. Jahrhunderts ausgetragen. Es finden sich Traditionsschützen aus Österreich, Niederbayern, dem Münchner Land und dem Chiemgau zusammen.

Mit dem historischen Hochzeitsschießen gedachten die Vorderladerschützen der Vermählung Ferdinand Schurffs vor 400 Jahren. Alles war wie "anno dazumal: die Preise mit Zinngerätschaften; Fellschuhen, Selbstgestricktem, Brennholz und Schmuck. Auch der Brauch des "Kranzlschießens" wurde wieder belebt.

Einzelheiten und Ergebnisse können den jeweiligen Presseberichten und der Bildergalerie entnommen werden.

Bildergalerie 8 Bilder, ca. 40 KB/Foto
Bericht der Chiemgau-Zeitung (PDF 257 KB)*

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